iOS: WhatsApp in Zukunft auch hier mit Abo-Modell

Zukünftig soll WhatsApp auch auf dem iPhone kostenpflichtig werden. Das erklärte WhatsApp-CEO Jan Koum einem niederländischen Magazin. Denkbar wäre auch ein Abo-Modell, wie es kürzlich unter Android eingeführt wurde. 

WhatsApp-Logo

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Wie auch unter Android wird es sich hier vermutlich um lediglich einen Euro im Jahr handeln. Verglichen mit anderen Diensten, die noch dazu Werbung in ihren Apps einblenden oder anders Geld verdienen, ist das natürlich immer noch sehr wenig. Völlig in den Sternen steht noch, ob die 89ct im AppStore zum Download weiterhin verlangt werden und wie die Bezahlung aussehen wird. Es ist aber anzunehmen, dass letzteres ganz einfach über den iTunes App Store per In-App-Kauf geregelt wird (unter Android ist es per PayPal oder Google Wallet möglich).

WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos
  • WhatsApp Messenger Screenshot
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WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos

Auch die Konditionen, zu denen WhatsApp dann angeboten wird, sind vollkommen unklar. So gut wie sicher scheint, dass der Dienst einen Euro im Jahr kosten würde. Möglicherweise gibt es - wie auch unter Android - einen Rabatt, wenn man für drei oder fünf Jahre bucht (Caschy hat darüber vor kurzem was geschrieben). Für App-Verhältnisse ist das aber dann auch schon wieder eine lange Zeit. Wer weiß, ob es dann diesen Dienst noch gibt.

Trotzdem wird es sicher wieder einige Stimmen dagegen geben. So gab es schon Shitstorms, als WhatsApp unter Android wirklich kostenpflichtig wurde. Wegen 89 Cent im Jahr. Meine Meinung dazu habe ich schon vor einiger Zeit hier niedergeschrieben.

Ja, auch ein Dienst kann was kosten. Vielleicht nicht für Nutzer - wie es bisher bei WhatsApp - aber auf jeden Fall für die Entwickler: Serverkosten, Mitarbeiter, Zeit. Und so vielen Leuten ist das einfach nicht bewusst - man will ja heute nichts mehr zahlen. Man sieht den Dienst, merkt, dass der was kostet - und entscheidet sich dagegen.
Dabei lohnt es sich, für etwas zu zahlen. Zum Einen unterstützt man Dinge gerne, die man gerne nutzt und die etwas bringen. Zum  Anderen ist man dem Dienst selbst was wert. Und der wird auch fortbestehen, wenn er sich trägt. Aber was schreibe ich hier eigentlich? Lest es doch selbst hier nach. Und denkt mal selbst drüber nach. 🙂


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Sebastian Fuhrmann – ( weitere Posts auf Sebastians Blog)
Sebastian. "Weltmetropole" Hemsbach. Informatik-Student. Blogger seit 2011. Twitter | Google+ | Facebook

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